Hinweis auf grausame Menschenrechtsmissachtung eines europäischen Staatsangehörigen #FreeJaggiNow
 
An die
Deutsche Presse Agentur
Markgrafenstr. 20
10969 Berlin                                                                                                                                                                                               15. November 2017
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
es kontaktiert Sie der Sikh Verband Deutschland e.V..
Ein gemeinnütziger Verein, welcher als Dachverband der in Deutschland lebenden Sikhs gilt.
Dieser leistet Aufklärungsarbeit für und unter alle(n) Mitmenschen.
 
Hiermit möchte Sie der Sikh Verband Deutschland auf eine aktuelle Menschenrechtsverletzung hinweisen, die einem britischen und somit europäischen Staatsbürger in Indien, der angeblich größten Demokratie der Welt, widerfährt und welche bedauerlicherweise bisher noch keine Erwähnung in Ihrer Berichterstattung gefunden hat.
 
In dem vorliegenden Fall geht es um den indisch stämmigen Briten, Jagtar Singh Johal, welcher am 04. November dieses Jahres von der indischen Polizei gewaltsam und ohne jegliche Rechtsvorlage, bei seinem Familienbesuch in Jalandhar, Punjab, Indien, entführt wurde.
 
Berichten zufolge wurde Jagtar Singh beim Einkaufen von Männern, welche nicht in Polizeiuniform gekleidet waren, gewaltsam entführt.
Wochenlang erhielten die Familienangehörigen keine Auskunft über den Verbleib des Briten und seinen Zustand.
 
Am 14. November erst wurden sie durch einen Anwalt, welcher zwei Tage zuvor mit ihm gesprochen hatte, darüber informiert, dass Jagtar Singh Opfer brutaler polizeilicher Folter und Gewalt wurde!
 
Der Brite hat bekanntlich im Internet mit einer einflussreichen Webseite/Blog das Sikh Massaker von 1984, welches oft auch als Genozid bezeichnet wird, thematisiert und
das Vorgehen dieser vehementen Menschenrechtsverletzung durch die indische
Regierung kritisiert und versucht Licht auf die Thematik zu werfen, da die Täter und
Verantwortlichen jenes Massakars immer noch kein Urteil erhalten haben.
 
Des Weiteren ist zu beachten, dass diese Menschenrechtsverletzung, die einem britischen Staatsbürger widerfährt, immer noch in vollen Zügen, im Hintergrund Indiens mit Sikh
Bürgern stattfindet.
So wurden im letzten Monat allein ungefähr Hunderte von Sikhs mit indischer Staatsbürgerschaft unter keinen, beziehungsweise falschen Rechtsvorlagen, festgenommen.
 
Es besteht nun die Befürchtung, dass durch diese gewaltsame Entführung und einer im Nachhinein eingereichten falschen Anklage, Jagtar Singh, mundtot gemacht werden soll.
 
Die illegale Festnahme eines britischen Staatsangehörigen in einem fremden Land, welcher sich für die Menschenrechte weltweit eingesetzt hat, der immenser Folter ausgesetzt wird und welchem selbst ein Arztbesuch verneint wird, da auf Grund dessen die grausamen Taten der Regierung auffliegen würden, sorgt für sehr viel Aufmerksamkeit weltweit.
 
Allein in Großbritannien haben unzählige Abgeordnete und renommierte britische Nachrichtenagenturen von diesem Fall berichtet und für die Entlassung Jagtar Singh Johals plädiert.
 
Unter dem hashtag #freeJagginow setzen sich Menschen aus aller Welt für die Freilassung des Unschuldigen Menschen ein.
 
Wir, als ein einheitliches Europa und Bürger eines demokratischen Landes, wollen uns als eine Einheit für diese Menschenrechts Missachtung einsetzen.
 
Es ist schade zu sehen, dass in unserem Deutschland, welches in Europa als eine der größten Demokratien bezeichnet wird, nichts berichtet wird.
 
Wir bitten Sie daher, diesen Fall näher zu durchleuchten und fügen einige Weblinks bei.
Gerne können Sie auf uns zurückgreifen, bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen zur Verfügung.
 
 
 
 
 
 
 
Mit freundlichen Grüßen
 
SVD - Vorstand
 
Damandeep Singh Bhasin                                     Mandeep Singh Anand                                          Umeet Singh Bedi
 
(Dieses Schreiben wurde Maschinell erstellt und bedarf keiner Unterschrift)